TIPPS

BÖRDELGERÄT

 

UMBAU: DIGITALTACHO VOM KADETT E GSI IN CORSA A

Was ihr euch als erstes besorgen solltet (beim Schrotthändler):
- ein Digitaltacho (darauf achten das die Halterung für die Schraube ok ist!)
- funktionierende Birnchen für das LCD und Armaturen
- den X8- und X9-Stecker vom GSI mit höchstmöglicher Kabellänge
- einen elektronischen Geber für das Getriebe + Kabelaufsatz
- ein paar Kabel
- Sicherungen fürs Auto, wenn es doch mal funken sollte
- ein Messgerät und Durchgangsprüfer
- Schaltpläne => Digitaltacho Kadett GSI // Analogtacho Corsa A Bei Arbeiten an der Elektronik immer die Batterie abklemmen!!! Ich übernehme keine Verantwortung für irgendwelche Schäden am Fahrzeug oder Personen etc.. Diese Anleitung soll nur eine Hilfestellung für Bastler sein und basiert auf einen einmaligen Einbau meinerseits! Wie gesagt, bei mir hat alles 1a funktioniert.1. Also als erstes wird der alte Tacho komplett ausgebaut, d.h. Lenkrad abschrauben, Außenverkleidung vom Tacho entfernen und Tacho selber ausbauen. (Solltet ihr einen Airbag haben würde ich persönlich die Finger davon lassen, ich selber habe keinen)
2. Als 2. nimmt man die Tachowelle raus und schraubt diese vom Getriebe ab.
3. Man schraubt den Elektronikgeber für den Digitaltacho auf das Getriebe.
4. Man schließt dort das braune Kabel an die Masse an und das schwarze Kabel an die Klemme 15 an (oder irgendein Zündungsplus)
5. Das blaurote Kabel wird zum Tacho geführt. (Wegstreckensignal)
6. Man baut die Lenkradverkleidung komplett ab um an die Blinkerkabel zu kommen. (Man hat ja nun ab jetzt einmal Blinker links und einmal Blinker rechts als Kontrolllampe)
7. Nun wird ein Kabel (vom Kabelbaum links vom Lenkrad) vom schwarzweißen Kabel und eins vom schwarzgrünen Kabel hoch zum Tacho gezogen-
Schwarzweiß = Blinker Links / Schwarzgrün = Blinker Rechts
8. Nun kann das anklemmen der Kabel beginnen
9. Wichtig ist das die obere Halterung vom DigiTacho nicht abgebrochen ist, da es sonst schwer ist den Tacho zu fixieren
10. Viel Spaß beim Einbau :-)

 

Fahrwerk oder Federn?

Ihr wollt euer Auto tiefer legen aber wisst nicht genau wie und was es dann kostet? Dann schaut euch diesen Vergleich zwischen Federn und Fahrwerken an. Eines Vorweg, ich würde immer zu einem kompletten Fahrwerk raten da sich nur so das Kurvenverhalten vorteilhaft verändert und es auf Dauer immer die bessere Lösung ist. Die von - bis Preise verstehen sich aus den unterschiedlichen Arten der Fahrwerke. Für 30mm Tieferlegung muss man natürlich weniger Zahlen als für 80mm. Außerdem bieten viele Hersteller unterschiedliche Bauarten der Fahrwerke wie “Sport” oder “Comfort” an. Hersteller Sportfahrwerk Sportfedern Ganz klar zu sehen ist der Preisunterschied zwischen Normalfahrwerk und Gewindefahrwerk, allerdings sind Gewindefahrwerke auch mit das Beste was man sich einbauen kann. Es bietet sich auch nicht unbedingt an das billigste Fahrwerk zu nehmen denn das gibt es wirklich sehr starke Qualitätsunterschiede. Wer nur vor hat sein Auto optisch ein wenig aufzubessern und sowieso nicht viel Geld in den Wagen investieren will der sollte sich auf jeden Fall nur Federn kaufen. Ein Fahrwerk lohnt sich erst dann wenn man sich vorgenommen hat die ein oder andere DM in den Wagen zu stecken und es im Grunde nur der “Anfang” vom Tunen ist. Hierbei würde ich eigentlich immer zu einem Gewindefahrwerk raten denn da kann man sich die Tieferlegung auf fast jeden Felgensatz anpassen. Mit einem normalen Fahrwerk ist meistens schon beim nächsten Satz Alus Schluss mit schöner Optik wenn die Abstände zum Kotflügel nicht mehr passen usw. ein Gewindefahrwerk kann man in dem Fall immer anpassen.

 

Car-Hifi Einbau

Hier möchte ich Euch einige Tipps zum Car-Hifi Einbau geben,
da ich doch schon öfters Mails von Euch bekommen habe. Also, die Tipps richten sich in erster Linie an die Leute mit viel
Verstärkerleistung, ab ca. 600 Watt RMS! Für die, die es bisher immer noch nicht wissen, auf Endstufen von diversen Herstellern stehen oftmals Leistungsangaben von 1000 Watt und noch viel mehr. Dies ist aber in soweit nicht richtig, denn wenn man mal nach den Sinus oder nach den RMS Werten sucht, steht dort z.B. 2x80RMS! Also seit Euch im klaren darüber wenn Ihr 'ne Endstufe kauft für 200 € das die niemals 1000 Watt RMS hat, auch wenn es ganz groß drauf steht! Bevor ich jetzt aber Anfange, sei noch eines gesagt, der Tipps beziehen sich teilweise auf einen Profieinbau, und ist nicht unbedingt für jedermann geeignet, da es rausgeworfenes Geld wäre, hochwertige Komponenten für ein kleinen Amp zu kaufen. Also, fangen wir vorn bei der Batterie an. Ohne eine starke Batterie werdet Ihr wohl kaum die Leistung aus dem Verstärker bekommen, die dieser verspricht, wenn er nicht genug Strom bekommt. Ich habe deswegen in meinen Corsa eine 80 Ampere Batterie (Anpassungsarbeiten erforderlich) und eine 90 Ampere Lichtmaschine vom Kadett GSI verbaut. Eine größere LiMa ist nötig, wenn Ihr eine größere Batterie verbaut, da diese sonst nie voll aufgeladen werden kann! Wenn ihr viel Geld habt, dann kauft Euch am besten eine Gel-Batterie, die haben eine hohe Startamperezahl und leider auch hohen Preis. Dann solltet Ihr vergoldete Batterieklemmen benutzen. Das hat den Vorteil, das Ihr keinen Stromverlust habt, denn wie Ihr wisst, Gold leitet Ströme am besten! Als nächstes könnt Ihr noch die Stromleitungen von der Batterie zum Anlasser und zur LiMa durch einen größeren Kabeldurchschnitt ersetzen. Vergesst aber nicht den selben Kabelquerschnitt auch für die Masse Serie war bei mir glaub 10mm² und diese hab ich durch 25mm² ersetzt. Nun kommen wir zum wichtigsten Teil der ganzen Stromversorgung! Die Sicherung. Spart also nicht am falschen Ende, denn was nützt euch die beste Batterie, wenn die Sicherung zu klein ist? Richtig, Sie bring Euch gar nichts! Deswegen solltet Ihr diese so groß wie möglich wählen. Dort könnt Ihr sehr starke Sicherungen einsetzen wie z.B. eine 200 Ampere! Ich weiß was Ihr jetzt denkt, ist es wirklich nötig eine 200A Sicherung zu verwenden, wenn die Batterie nur 80A hat? Ja, das ist es, denn der Strom kommt schneller durch eine 200A Sicherung als wie durch eine z.B. 80A Sicherung, wie Ihr Sie immer in den kleinen Kabelpaketen von A*R und M****-Markt findet! Das gleiche gilt auch für die Stromkabel, so 25mm² sollten die schon haben, damit der Strom auch gut abgeleitet werden kann und die Kabel dann auch nicht warm werden können! Kauft Euch diese Kabel aber lang genug, denn jedes Mal wo Ihr die Kabel
zusammenflicken müsst, habt Ihr Leistungsverlust und dazu sieht es auch nicht besonders toll aus! Also lieber einen Euro mehr ausgeben. Wenn Ihr die Stromkabel verlegt, legt sie am besten auf die rechte Seite, also Beifahrerseite. Und die Chinchkabel am besten in die Mitte vom Auto, sonst habt Ihr später bei schlecht abgeschirmten Chinchkabeln Lichtmaschinengeräusche im Wagen. Als nächstes kommt der Kondensator oder auch Power-Cap genannt. Er gleicht die Stromschwankungen im Boardnetz aus. Wenn Ihr z.B. Musik hört und Euer Licht im Auto mit dem Bass zusammen flackert dann braucht Ihr auf jedenfalls so ein Cap! Das flackern mag zwar evtl. nett aussehen, aber dies ist ein Zeichen dafür, das nicht mehr genug Strom zu den Endstufen kommt. Der Cap sollte mit einer automatischen Schutzelektronik ausgestattet sein, denn diese trägt die Sorge, dass sich der Cap im Bedarfsfalle zuschaltet und im Ruhezustand vom Bordnetz getrennt wird. Des weiteren sollte dieser auch mindestens 1 Farad (das ist der Stromspeicher) haben. Je mehr, um so besser. Bei Bedarf könnt Ihr auch mehrere davon verwenden! Wenn Ihr so ein Cap anschließen wollt, nehmt dort bitte auch vergoldete Kabelschuhe. Ihr solltest auch darauf achten, das Ihr die Kabel von dem Cap sehr kurz an die Endstufe anbringt, damit der Strom schnell bei der Endstufe sein kann. Gleiches gilt auch für das Massekabel, dieses muss genauso groß vom Durchmesser sein wie das Stromkabel und es muss so kurz wie möglich sein, also nicht länger wie 50cm! Auch zu beachten ist, das Ihr jeder Endstufe ein eigenes Massekabel gebt, und sie nicht später in einen Verteiler sammelt und dann nur mit einen Kabel auf die Masse der Karosserie geht!

 

Bremssättel Lackieren

Als erstes solltest du die Bremsen mit einer Drahtbürste von Dreck, Bremsstaub und Flugrost entfernen. Das Ganze muss richtig sauber ein, sonst fang Ihr bald wieder damit an, weil die Farbe sonst ab blättert.
An den hinteren Bremstrommeln, würde ich zusätzlich noch mit Schleifpapier nacharbeiten. Wenn Ihr die Sättel vorher nicht abgebaut habt, müsst Ihr die Bremsscheiben abdecken bevor ihr anfangt zu lackieren! Am besten nehmt ihr ein Stück dünne Pappe und klemmt diese zwischen Beläge und Scheiben.
Jetzt könnt Ihr die Farbe auftragen. Die macht Ihr in mehreren Schichten! Drei bis vier Schichten sind aber ausreichend, und nicht vergessen, zwischen jeder Schicht warten bis der Lack angetrocknet ist!
So fertig!
Wartet aber mit dem Fahren, bis der Lack 100%ig trocken ist. Am besten wartet ihr bis zum nächsten morgen, dann macht Ihr bestimmt auch nichts falsch

 

Das Spiel einstellen

Zuerst natürlich wieder das Auto an der entsprechenden Stelle aufbocken und das Rad runter nehmen. Dann die Mittelkappe (Nabenkappe) in der Mitte der Bremstrommeln entfernen. Entweder vorsichtig mit einer Zange oder durch hebeln mit einem Schraubenzieher. Nun seht ihr einen ganzen Haufen Fett und eine Kronenmutter die durch einen Splint gesichert ist. Erstmal das ganze Fett entfernen und danach den Splint herausziehen. Die Blechkrone auf der Mutter kann nun abgenommen werden. Nun zum Einstellen: Hinter der Mutter liegt eine Scheibe. Die Mutter muss soweit "angezogen" werden das die Scheibe mit einem Schraubenzieher zwar schwer aber noch ohne zu hebeln bewegt werden kann ( Die Scheibe hat etwa 1 mm Spiel auf der Welle ). Wenn sich also die Scheibe noch ein Stückchen hin- und herbewegen lässt ist das Spiel optimal eingestellt. Nach dem Einstellen alles wieder zusammenbauen - Fertig Nach Möglichkeit natürlich einen neuen Splint verwenden da sich der alte meist beim Ausbau verformt hat und sich nur schlecht noch mal montieren lässt. das ganze sollte auch wieder schön eingefettet werden!

 

Motoröl wechseln

Im Endeffekt ist der Ölwechseln nicht schwer, aber dennoch gibt es immer wieder Leute die hier Fehler machen. Ich erkläre hier nun wie man am besten beim Corsa das Öl wechselt. Die Vorbereitung: Als erstes braucht ihr natürlich das Öl und einen Ölfilter. Welches Öl ihr nehmt ist im Grunde euch überlassen, bei "normalen" Motoren reicht 15W40 vollkommen aus. Wer seinem Motor was gutes tun will und vor ein wenig Mehrkosten nicht zurückschreckt kann auch 5W40 Vollsyntetisches Öl kaufen. Man darf sich aber hierbei nicht wundern wenn der Motor auf einmal etwas Öl verbraucht, das ist bei so dünnen Ölen fast normal wenn sie vorher nur normales Öl bekommen haben. Solange die Maschine aber nicht Leistungsgesteigert ist reicht das normale 15W40 aus. Alternativ kann man auch 10W40 Teilsyntetik verwenden. Die Ölmarkte ist jedermann "Geschmackssache", da gibt es Qualitativ eigentlich keine Unterschiede, nur Preislich ist zum Beispiel "MOTUL" oder "Castrol" um einiges teuerer als zum Beispiel "Marathon"....Der Ölwechsel: Ihr fangt also an und bockt das Auto vorne ein Stück hoch (falls ihr nicht auf einer Bühne arbeitet) damit ihr an die Ölablasschraube drankommt. Die sollte eigentlich jeder finden, es ist die einzige Schraube an der Ölwanne mit einer 19er oder 17er Schlüsselweite. Ihr müsst natürlich einen genügend großes Gefäß vor dem Losdrehen unter das Auto stellen damit sich das Öl nicht in der Werkstatt oder Landschaft verteilt! Schraubt nun die Schraube los und lasst das alte Öl ab. Passt auf das euch die Schraube nicht auch gleich in das Gefäß fällt und ihr euch mit heißem Öl besudelt :-) Nachdem das Öl aufgehört hat zu fließen könnt ihr den Ölfilter abschrauben. Der sollte eigentlich nur "Handwarm" angezogen sein, müsste also problemlos ohne Werkzeug abzuschrauben sein. Sollte es nicht funktionieren weil euer Vorgänger das Ding zu stark angezogen hat braucht ihr einen "Ölfilterschlüssel" den gibt es an jeder Tanke für 2€. Vor dem losschrauben des Filters solltet ihr die Wanne darunter stellen denn auch aus dem Filter kommen noch einmal gut 1/2 Liter Öl. Wenn das ganze Öl runter ist könnt ihr gleich den neuen Filter wieder einschrauben. nehmt aber einen Tropfen Öl auf euren Finger und streicht damit einmal um die Gummidichtung am neuen Ölfilter, dann ist er richtig dicht. Dann wieder die Ölablassraube in die Ölwanne einschrauben (nehmt möglichst eine neue Dichtung für die Schraube) und schon könnt ihr euren Wagen wieder abbocken, alle Restarbeiten macht ihr von oben. Nun schaut am besten in euer Betriebshandbuch wegen der Ölmenge die Euer Motor braucht. Für einige Füllmengen hab ich hier eine kleine Tabelle gebaut: Motorisierung Füllmenge inkl. Filter1.0 und 1.2 N2,81.2i und 1.4i 31.6 GSI3,5Diesel,Turbodiesel3,8Nun füllt ihr die erforderliche Menge oben in den Öleinfüllstutzen (der runde Deckel oben auf dem Ventildeckel) messt am besten zwischendurch am Ölpeilstab ob es auch passt. Zeigt der Ölmessstab "max" schließt den Deckel und lasst den Motor kurz an bis ihr vollen Öldruck habt (braucht etwa 2-5 Sekunden). Macht dann den Motor wieder aus und messt noch einmal am Ölpeilstab, der Ölstand sollte nun an der "max" Markierung liegen, wenn er weit drunter liegt füllt noch etwas nach. (Das ist normal denn vor dem Motorstart war ja noch kein Öl in dem Ölfilter). Und das war es auch schon. Schon habt ihr wieder für die nächsten 10.000 - 15.000km ruhe.

 

Kraftstofffilter wechseln

Die Vorbereitung: Auch diese Arbeit lässt sich problemlos mit einem Wagenheber erledigen. Die Lage des Filter ist bei allen Corsas ob GSI oder 1.2er gleich. Er liegt direkt am Tank auf der Beifahrerseite recht weit außen und wird von einer Schelle gehalten. Der Filter befindet sich in etwa auf der Höhe des Pfeils. Ihr solltet darauf achten das der Tank nicht unbedingt randvoll ist wenn ihr den Filter wechselt. Es sollte am besten unter Halbvoll sein dann ist es ok. Der Wechsel: Wenn ihr den Wagen etwas aufgebockt habt so das ihr vernünftig an den Filter rankommt kann es losgehen. Achtet auch hier darauf das das Auto gut gegen Wegrollen etc. gesichert ist. Schraubt die Schelle mit dem der Filter befestigt ist los. Damit ihr nix falsches Losschraubt, so sieht der Filter aus. Nun könnt ihr die Benzinschläuche vom Filter abziehen oder abschrauben, es wird dabei etwas Benzin auslaufen (die Menge die im Filter und in den Schläuchen ist) also am besten nicht rauchen ;-) Tja, und nun den neuen Filter einsetzten, achtet dabei auf die Durchlaufrichtung des Benzins. Meist ist ein Pfeil auf dem Filter baut den Filter also in Fließrichtung ein (also zu Info: Das Benzin läuft vom Tank durch den Filter nach vorne *g*) Nun wieder die Schelle anschrauben und das war es auch schon.

 

Zündkerzen wechseln

Die Vorbereitung: Auch die Zündkerzen sollten regelmäßig (so wie Öle und andere Verschleißteile) gewechselt werden. Besonders zu beachten ist hier bei der so genannte "Wärmewert" der Kerzen. Der sollte immer genau zum Motor passen. Hierfür gibt es aber überall wo man Zündkerzen kaufen kann spezielle Tabellen wo jeder Motorentyp aufgelistet ist. Auch jeder Verkäufer sollte einem dabei helfen können die richtigen Kerzen für die Maschine zu kaufen. Die Zündkerzen befinden sich unter den 4 Zündkerzensteckern Der Wechsel: Der Wechsel an sich ist dann recht einfach. Zuerst müsst ihr die Kerzenstecker abziehen, nun könnt ihr mit einem Zündkerzenschlüssel die Kerzen aus dem Zylinderkopf herausschrauben. Sollte das sehr schwer gehen und ihr habt das Gefühl das ihr die Kerze gleich "abreißt" solltet ihr lieber in eine Werkstatt fahren denn es kann schon mal vorkommen das sich die Kerze einfach nicht lösen lässt (oxidation) und wenn ihr dann mit roher Gewalt dabei geht reißt ihr das Gewinde aus dem Zylinderkopf heraus....was das dann bedeutet brauch ich wohl nicht zu erwähnen.... Wenn ihr die Kerzen nun rausbekommen habt nehmt einfach die neuen Kerzen und schraubt sie wieder ein. Nun wieder die Kerzenstecker (natürlich auch in der richtigen Reihenfolge) auf die Zündkerzen aufstecken - Fertig

 

Luftfilter wechseln

Auch der Luftfilterwechsel ist recht einfach. Wieder eine Sache die Jedermann hinbekommen sollte. Die Vorbereitung: Klar das ihr erstmal einen Luftfilter braucht. Die gibt es von verschiedenen Firmen sind aber in der Qualität alle gleich. Zu Unterscheiden gibt es nur die 1.2i und 1.4i Motoren, die haben einen Runden Kasten und einen runden Filter und der 1.6er GSI hat einen kleineren, eckigen Kasten mit einem eckigen Filter. Der Luftfilterwechsel beim GSI Schaut euch den Luftfilterkasten an, da sind einige Spangen rechts und links dran, die müssen hochgeklappt werden. So kann man das Oberteil runter nehmen, da sitzt auch schon das Filterelement drin. Raus damit und neuen Filter rein und schon kann man das ganze wieder zusammenbauen....einfacher geht es nun wirklich nicht. Der Luftfilterwechsel beim 1.2i oder 1.4iHier sitzt der Luftfilter in dem runden Kasten oben auf dem Motor. man schraubt die zwei großen Schrauben in der Mitte des Filters raus und macht alle Klipse rund um den Kasten auf. Nun kann man das runde Filterelement wechseln. Jetzt einfach wieder Deckel draufsetzten, die Schrauben wieder ansetzten und die Klipse zumachen – Fertig

 

Bremsscheiben wechseln

Die Vorbereitung: Zuerst müsst ihr die Räder an der Vorderachse ein wenig lösen damit ihr die Schrauben im aufgebockten Zustand auch losgedreht bekommt (und sich nicht immer das Rad mitdreht) Nun den Wagen aufbocken und gut gegen Wegrollen usw. sichern. Nun könnt ihr die Räder abmontieren (wenn ihr einen Wagenheber benutzt natürlich erst nur auf einer Seite!) Die Montage: Nachdem das Rad abgebaut wurde habt ihr die Bremse vor euch. Nun muss die Bremszange komplett mit dem Rahmen abgebaut werden. so das ihr nur noch die Bremsscheibe an der Radnabe habt. Der Wechsel ist denkbar einfach: Einfach die Sicherungsschrauben (die eine Kreutzschlitzschraube im Innenring der Bremsscheibe zwischen den Radbolzenlöchern) lösen. Nun könnt ihr die Bremsscheibe abnehmen. (das gestaltet sich häufig etwas schwieriger, ihr könnt aber auch ruhig einen Hammer entsprechenden Kalibers benutzen *g*) Nachdem die Scheibe ab ist solltet ihr die Radnabe etwas mit einer Drahtbürste o. ä. reinigen bevor ihr die neue Bremsscheibe anbaut. Wenn ihr die Bremsscheibe wieder mit der Sicherungsschraube fixiert habt solltet ihr sie unbedingt mit Waschbenzin oder Verdünnung reinigen da sie in der Regel von Werk aus eingefettet sind und sich das sehr negativ beim ersten Bremsen auswirken kann. Nun müsst ihr nur noch die ganze Bremszange mit dem Rahmen wieder anschrauben und das war es dann auch schon. Ich würde auch empfehlen immer gleich die Bremsbeläge zu wechseln damit sich die neuen Scheiben nicht auf die alten (krummen) Bremsbeläge einschleifen. Bei der ersten Probefahrt solltet ihr aber darauf achten das das Bremsverhalten anfangs recht schlecht sein kann (weich und schwach) also nicht gleich in der ersten Kurve den optimalen Bremspunkt suchen :-)

 

Bremsbeläge wechseln (HA)

Die Vorbereitung: Zuerst natürlich wieder das Auto an der entsprechenden Stelle aufbocken und das Rad runter nehmen. Den Belag wechseln: Als erstes die Einstellung des Handbremsseils komplett lösen. Dann die Mittelkappe (Nabenkappe) in der Mitte der Bremstrommeln entfernen. Entweder vorsichtig mit einer Zange oder durch hebeln mit einem Schraubenzieher. Nun seht ihr einen ganzen Haufen Fett und eine Kronenmutter die durch einen Splint gesichert ist. Erstmal das ganze Fett entfernen und danach den Splint herausziehen. Die Blechkrone auf der Mutter kann nun abgenommen werden. Nun die Mutter abschrauben, die Scheibe herunternehmen und das äußere Radlager herausnehmen. Nun die Trommel runterziehen (kann etwas schwieriger gehen) Nun liegt die Hinterradbremse frei. Die beiden Beläge sind jeweils durch einen Stift gesichert der von hinten durch die Bremsankerplatte und den Belag gesteckt ist. Auf diesem Stift sitzt eine Feder und darauf ein kleiner Blechteller. Dieser Teller muss niedergedrückt und um 90 Grad verdreht werden. Dabei sollte der Stift von hinten etwas gegen gehalten werden. Nun die Bremsbeläge aus der unteren Halterung heraushebeln (vorher noch KEINE Federn aushängen) Die Beläge jetzt oben vom Radbremszylinder herunterziehen. Nun hängen beide Beläge mit allen Federn etc. nur noch am Handbremsseil. Dieses jetzt aushängen. Nun die komplette Einheit sauber auf der Werkbank o. ä. ablegen. Die neuen Beläge so hinlegen wie auch die alten abgelegt wurden. Nun die Federn aushängen und Handbremsmechanismus etc. auf die neuen Beläge umbauen. Die Federn genau so wieder einhängen wie sie in den alten Belägen gehangen haben! Es bietet sich hierbei an nicht beide Seiten gleichzeitig zu zerlegen da es manchmal sinnvoll sein kann den Sitz der Federn auf der noch kompletten Seite zu überprüfen. Nun die neue Einheit in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren. Also Handbremsseil einhängen, Beläge auf den Radbremszylinder setzten und unten wieder einhebeln. Die Sicherungsstifte mit Federn und Tellern wieder montieren, Trommel aufsetzten Radlager einsetzten und wieder einstellen - Fertig. Nun die andere Seite genauso montieren. Wenn beide Seiten abgeschlossen sind mehrfach die Fußbremse betätigen. Dann die Handbremse wieder einstellen. Eventuell ist ein Nachstellen nach der Probefahrt erforderlich.

 

Bremsbeläge wechseln (VA)

Die Vorbereitung: Zuerst müsst ihr die Räder an der Vorderachse ein wenig lösen damit ihr die Schrauben im aufgebockten Zustand auch losgedreht bekommt (und sich nicht immer das Rad mitdreht) Nun den Wagen aufbocken und gut gegen Wegrollen usw. sichern. Nun könnt ihr die Räder abmontieren (wenn ihr einen Wagenheber benutzt natürlich erst nur auf einer Seite!) Nun gibt es einen Unterschied zwischen einer GSI Bremse und der "normalen" 1.2er oder 1.4er Bremse: Die Bremse beim 1.2er oder 1.4er:Wenn ihr nun das Rad runter habt und die Bremse freiliegt seht ihr an den Bremszangen eine Drahtspange an der Außenseite. Diese könnt ihr relativ einfach rausnehmen (sie ist nur eingesteckt) Nun die Lenkung einschlagen damit ihr die zwei Schrauben auf der Rückseite der Zangen lösen könnt die die Bremszange auf dem Rahmen festhalten. (NICHT den ganzen Sattel abschrauben!) Wenn die Schrauben raus sind könnt ihr die Zange von der Bremsscheibe runter nehmen. Auf GAR KEINEN Fall jetzt auf die Bremse treten!! Denn dann habt ihr Scheisse!! Macht es einfach nicht :-) Nun könnt ihr die Bremsbeläge rausnehmen. Reinigt nun mit einer Drahtbürste oder Ähnlichem die Stellen an denen der Belag aufliegt. Die neuen Beläge mit Kupferpaste an der Außenfläche und an den Auflagestellen (NICHT die Innenseite!!) dünn einstreichen, dies verhindert das die Bremsen nachher quietschen. Die neuen Beläge einsetzten. Nun den Kolben in der Bremszange zurückdrücken bis er wieder plan zum Gehäuse sitzt. Nun könnt ihr die Bremszange wieder einbauen. (erst die Schrauben dann die Spange) auf jeden Fall prüfen das die Schrauben festsitzen. Häufig werden auch neue Schrauben mitgeliefert. Auf jeden Fall darauf achten das ihr die Bremsschläuche nicht verdreht, das kann sehr schnell passieren also genau drauf achten! Das ganze dann auf der anderen Seite genau so wiederholen. Wenn ihr alles fertig eingebaut habt (also Räder wieder dran und runtergebockt) noch NICHT gleich losfahren. Ihr müsst nun noch mehrmals auf die Bremse treten (pumpen) damit ihr die Bremskolben die ihr vorher auseinandergedrückt habt wieder an die Beläge bringt....ansonsten würdet ihr beim ersten "Bremsversuch" bis ins Bodenblech durchtreten und nix würde passieren! Die Bremse beim Corsa GSI: Die Bremszangen sind beim GSI ein wenig anders aufgebaut, daher die Unterscheidung. Im wesentlichen gibt es aber keine großen Unterschiede zum 1.2er oder 1.4er. Also auch hier Rad abbauen usw. ich denke das brauche ich nicht noch mal erklären. Wenn ihr also das Ding aufgebockt und die Bremse vor euch habt seht ihr zwei Stifte die durch die Bremszange gehen, einer oben und einer unten. Diese Stifte halten die Bremsbeläge in ihrer Position. Diese Stifte müsst ihr nun mit einem Dorn von der dünnen zur dicken Seite herausschlagen, also von Innen nach Außen, dazu am besten wieder die Lenkung einschlagen. Nun könnt ihr die Bremsbeläge mit einer Zange herausziehen. Auch hier wieder die Innenflächen Zange reinigen, die Außenseiten der Beläge mit Kupferpaste einschmieren und den Bremskolben zurückdrücken. Dann die neuen Beläge einsetzten und mit den Stiften von Außen nach Innen fixieren. Bei manchen Ausführungen der Bremse sind die Stifte durch zusätzliche Splinte oder einen Drahtbügel gesichert. Diese müssen dabei auch vorher entfernt und nachher wieder montiert werden. Auch hier gilt wieder wenn ihr alles fertig eingebaut habt (also Räder wieder dran und runtergebockt) noch NICHT gleich losfahren. Ihr müsst nun noch mehrmals auf die Bremse treten (pumpen) damit ihr die Bremskolben die ihr vorher auseinandergedrückt habt wieder an die Beläge bringt....ansonsten würdet ihr beim ersten "Bremsversuch" bis ins Bodenblech durchtreten und nix würde passieren! Bei der ersten Probefahrt solltet ihr auch darauf achten das das Bremsverhalten anfangs recht schlecht sein kann (weich und schwach) also nicht gleich in der ersten Kurve den optimalen Bremspunkt suchen :-)

 

 

 

 

 

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